FERENC KRÉTI
Ferenc Kréti


Ferenc Kréti Schauspieler, Regisseur und Theatre Facilitator

Ferenc Kréti

Wie finde ich meinen Ausdruck? Was verhindert mein authentisches Spiel? Was ist der Unterschied zwischen ‚Zeigen’ und ‚Sein’ auf der Bühne? Wie kann ich Theater machen, als Künstler ein Leben in Freude, Respekt und Gesundheit führen?

Diese Fragen starteten mit meinem Theaterleben 1992 und wurden seitdem zu freundlichen, manchmal nervenden Begleitern bis zum heutigen Tag. Durch Franki Andersons FOOLS Konzept entdeckte ich einen Weg des Künstlers, der meine Kreativität aus einer ganzheitlichen Perspektive unterstützte.

In der Theaterimprovisation bedeutet für mich Präsenz den Augenblick in meiner subjektiven Deutung auszudrücken, in klarem Kontakt mit mir und dem Publikum zu sein. Das Wort ‚ganzheitlich’ schließt die Gegenwart von verschiedenen Anteilen meines Selbst in jedem einzelnen Moment mit ein. Die Fähigkeit, diese ‚Masken’ zu separieren, ihnen Ausdruck zu geben und mit Spielfreude auf die Bühne zu bringen, füttert meinen Spieler auf eine ‚närrische’ Weise mit Themen.

Die Freiheit, das Vertrauen und der Mut, meine ‚Masken’ selbst auszuwählen, die ich spielen will, leitet mich auf meinem Weg zu einem spielfreudigen, zufriedenen Leben.


Ferenc Kréti "Live is what happens while you are busy making other plans" (J. Lennon)

Aus- und Fortbildung





Schulen
1988 Abitur am Goethe-Gymnasium in Neu-Isenburg

Zivildienst
Februar 1989 - Oktober 1990 Zivildienst ( Integrativer Kindergarten Frankfurt und Sonderschule für Praktisch Bildbare Hahn / Taunusstein

Ausbildung / Studium1990 Beginn Studium der Erziehungswissenschaften in Marburg an der Lahn

1992 Abschluss Vordiplom Erziehungswissenschaften Philipps Universität Marburg

1992 Wechsel zu Lehramt an Sonderschulen (Marburg / Gießen)

1994 - 1995 Grundausbildung Tanz, Komik und Theater in Hannover (Zertifikat)

1998 Abschluss des Studiums (mit Auszeichnung) für Lehramt an Sonderschulen in Frankfurt am M. - Thema der Examensarbeit: Theaterarbeit an der Sonderschule für Lernhilfe

Thema der Wahlfachprüfung Deutsch: Theatertheorie von Bertold Brecht

1994 – 2002 Theateraus- und Fortbildung bei Franki Anderson / GB / Bristol (Zertifikat)

Sonstige Kenntnisse:
Englisch (fließend), gute Grundkenntnisse Französisch, Spanisch
PC-Kenntnisse: Word, Excel, Bildbearbeitung
Öffentlichkeitsarbeit




Schauspiel und Regie

Berufspraxis (A)– Schwerpunkt: Schauspiel und Regie


1990 - 1993
Engagement u.a. Commedia dell’ arte Projekt „XYZ“ (F. K. Waechter) – Regie Stefanie Vortisch/Marburg

1995 Engagement Clown Comedy Show (Hannover/Hamburg/Bremen) Abschlussarbeit Theaterschule TUT

1995-1999 Engagement als Schauspieler im Theater Gegenstand Waggonhalle u. a.Von Bert zu Bert – Eine Hommage an Bertold Brecht; The Real Life Game - Improvisationsshow nach einer Idee von Keith Johnstone / Kanada; Immer dem Schnabel nach -Kindertheaterstück in Zusammenarbeit mit der Kinderbuchautorin B. Obrecht

1999 Leitung und Regie des Theaterprojekts Von Stürmen und Windstille

1999 Regie Theaterstück Der Gulup im Rahmen des Mittelhessischen Kultursommers mit internationalen Künstlern

2000 Künstlerische Leitung und Regie des Kindertheaterstücks Der Schmutzfänger - eine Science- Fiktion Fabel nach einer Idee von E. VOIGT in Kooperation mit dem Schnurztheater Weilmünster

2000 Auftritte mit der internationalen Theatergruppe The Troubadours / Leitung von Franki Anderson (Bristol, GB) im Rahmen des internationalen Theaterworkcamps „Flecken und Flausen“, Beitrag Mittelhessischen Kultursommer

2000 Rolle des Vaters in dem Musical Die Schöne und das Biest im Kinder und Jugendtheater Frankfurt

2000 – 2001 Künstlerische Leitung und Regie des Theaterprojekts MiniDramen

2001 – 2002 Ensemblemitglied im Papageno Theater Frankfurt (Rolle des Tamino in der Zauberflöte)

2001 – 2002 Künstlerische Leitung und Regie des Theaterprojekts Les jeux sont faits

2002 Organisation des internationalen Theatertreffens THE FOOLS mit Franki Anderson in Hentern

2002 – 2003 Künstlerische Leitung und Regie des Theaterprojekts Winter into Spring

2003 Organisator und Schauspieler des internationalen Tanz-Theaterspektakels A NIGHT OUT in Kooperation mit dem Kulturbüro Neu-Isenburg sowie des Kunstbahnhofs e.V.

2004 Filmrolle in Warum das Kund in der Polenta kocht –Theater-/ Filmprojekt Theater 9. November

2003 - 2004 Künstlerische Leitung und Regie des Theaterprojekts MiniDramen Part II in Zusammenarbeit mit dem Quartett Musica Callada

2005 Start Projekt Exodus –eine Theatertrilogie über Wahn, Vernichtung und Auszug

2005 Schillerperformance – Auftritt zur akademischen 100 Jahr – Feier der Schillerschule Sprendlingen

2004 - 2005 Künstlerische Leitung und Regie des Theaterstücks HEXENJAGD – exodus I von A. Miller

2005 Fertigstellung der Präsentation des Künstlerprojekts Die Strickfabrik

2006 Moderation Neujahrskonzert Stadthalle Sprendlingen

Januar 2006 Gründung Ensemble T.A.P. und Mitgliedschaft im VERBAND FREIER PROFESSIONELLER THEATER

April 2006 Leitung Intensive Workshop der 4. internationalen Oster-Improvisations-Festival in Göttingen

Mai 2006 Premiere IM SCHRANK – exodus Teil II – eine Theatertrilogie über Wahn, Vernichtung & Auszug im Kunstbahnhof Neu-Isenburg

Juni 2006 Premiere anders & grimmig: märchen – eine Märchenrevue im Kunstbahnhof Neu-Isenburg

Juni 2007 Premiere Ein Abend über den Sinn des Lebens – Eine Hommage an Monty Pythons

September 2007 Uraufführung DIE KINDER VON HAMELN – exodus Teil III

November 2007 Künstlerische Leitung und Regie Tales and Mysteries – DAS MYTHENPROJEKT

2008-09 Leitung Jubiläumsprojekt 10 Jahre Generationentheater 4 Stagioni–Der Nackte Wahnsinn (Michael Frayn)




Theaterlehrer / Theatre Facilitator

Theaterlehrer / Theatre Facilitator

Berufspraxis Schwerpunkt (B) Theaterlehrer:

1991-1994 Tätigkeit als theaterpädagogischer Mitarbeiter
Oktober 1991 Juli 1992 in der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadtjugendpflege Marburg,
Februar 1993 - März 1994 beim Deutschen Kinderschutzbund Marburg
Leiter internationaler Workcamps des Service Civil International (1991) Thema Maskentheater sowie des IJGD (1992),
Leiter und Organisator zweier Zirkusfreizeiten (1992 u. 1993) der Stadt Marburg

1995-1998 Tätigkeit als Theaterlehrer

1996 Mitinitiator des Jugendtheaterclubs Marburg: Act easy

1997 Workshops im Rahmen der Kinder- und Jugend Theaterwoche des Nordhessischen Landestheters

1996 Einjähriges Theaterprojekt Expressives Theater - Grundlagen der Theaterarbeit als freies Angebot an der Universität Marburg

Seit 1998 Tätigkeit als Theaterlehrer im Raum Frankfurt a. M.:
Kurse für die Laientheatergruppe Theater Art Neu-Isenburg
VHS-Kurse in Neu-Isenburg und Hofheim
Dreimonatiges Theaterprojekt an der Sonderschule für Lernhilfe N.-I.

1999 – 2005 Künstlerische Leitung im Rahmen des UN-Jahres Eine Gesellschaft für alle Lebensalter zur Theaterarbeit mit einer intergenerativen Laiengruppe

Seit 2000 - 2005 Lehrauftrag für Theater an der Europa Fachhochschule Fresenius in Idstein für den FB Logopädie

1999 Gründung des TheaterLabors ArtProductions. Eine Initiative zur Förderung von Theaterarbeit in professionellen und nicht – professionellen künstlerischen und pädagogischen Praxisfeldern.

2000 Veröffentlichung der Dokumentation über das intergenerativen Theaterprojekt Quattro Stagioni in der Zeitschrift Organisationsmodelle kirchlicher Erwachsenenbildung

2001- 2002 Leitung der berufsbegleitenden Fortbildung BewegungsRäume im Rahmen von tanz-im-puls / theaterRaum Initiative für Tanz & Theater in Darmstadt und Rhein Main mit kontinuierlichem Fortbildungsangebot

2002 Leitung Theaterprojekt zum Thema Toleranz im Rahmen der Projektwoche des Goethe Gymnasiums Neu-Isenburg in Kooperation mit Gerd Knebel (Duo Badesalz)

2003-2005 Geschäftsleitung und Berater für das Kulturprojekt Alte Strickfabrik - Zentrum für Kunst, Bildung und Gesundheit in Sprendlingen

September 2007 Gründung des Vereins THEATER, KUNST UND BILDUNG


THE CREATIVE NETWORK Sie ist sind eine Initiative internationaler professioneller Darstellender Künstlerinnen & Künstler. Wir bieten als Darsteller, Regisseure, Filmschaffende, Ideengeber, Theater-, Tanz- und Kunstpädagogen eine breite Palette an Angeboten in Deutschland und Europa.


Das Team
Martha Haustein